Starke Kopplung zwischen Licht und Schall
Optische Fasern bilden das Rückgrat unserer Telekommunikationssysteme und werden inzwischen auch für die Quantenkommunikation eingesetzt. Sie können jedoch nicht nur als Verbindungen für Quanteninformation dienen, sondern künftig selbst als Quantenprozessoren fungieren. Das Forschungsteam für Quantenoptoakustik unter der Leitung von Birgit Stiller an der LUH, PhoenixD und am MPL hat eine starke Kopplung optischer und akustischer Wellen innerhalb einer optischen Faser demonstriert – ein bedeutender Fortschritt auf dem Weg, mechanische Schwingungen in optischen Fasern als leistungsfähiges Werkzeug für Quantenwechselwirkungen zu nutzen.
Die Ergebnisse wurden kürzlich in Nature Physics veröffentlicht und ebnen den Weg für neue Technologien in der Quanten-Signalverarbeitung.
Einblicke in die Forschung und Arbeit von PhoenixD
Vier Jahre nach dem Start des Exzellenzclusters PhoenixD gewähren die mehr als 150 Wissenschaftler:innen Einblicke in ihre Arbeit: Das „PhoenxiD Magazine – News from the German Cluster of Excellence on Optics and Photonics“ berichtet über die Forschung der Cluster-Mitglieder sowie das geplante OPTICUM – Optics University Center and Campus. Vorgestellt wird der neue Bachelorstudiengang Optical Technologies: Laser and Photonics sowie weitere Bildungsangebote im Bereich optischer Technologien. Der Vorstand erläutert seine Pläne und zwei Beiratsmitglieder erzählen, wo sie mit Weiterentwicklungen der Schlüsseltechnologie künftig rechnen.
Mit dem Exzellenzcluster zur Promotion
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Der Exzellenzcluster PhoenixD unterstützt Nachwuchswissenschaftler:innen mit seinem interdisziplinären Netzwerk bei der Promotion in einer der Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts: den Optischen Technologien. Während der strukturierten, mehrjährigen Promotionsausbildung an der PhoenixD Research School erwerben die Forschenden neben Fachwissen auch arbeitsplatzbezogene Schlüsselkompetenzen. Damit qualifizieren sie sich sowohl für eine berufliche Laufbahn in der Wissenschaft als auch der Industrie. Bewerbungen für die PhoenixD Research School sind zu jeder Jahreszeit ohne Stichtag möglich.
LICHT: WERKSTOFF, WERKZEUG, WEGBEREITER
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Licht ist mehr als nur ein Werkstoff. Es ist zugleich Werkzeug und wichtiger Wegbereiter für zahlreiche digitale Anwendungen. Ob Smartphone-Kameras, Online-Streaming per Glasfaser, Laserschweißen von Autokarosserien und 3D-Abbildungen in der Medizin – optische Technologien machen unseren digitalen Alltag erst möglich. Im PhoenixD Talk anlässlich des "Novembers der Wissenschaft 2021“ (#knowember) in Hannover erzählen die drei Wissenschaftler des Exzellenzclusters PhoenixD, warum die Forschung zur Weiterentwicklung dieser Schlüsseltechnolgie interdisziplinär geschehen muss und welche bislang ungelösten Fragen die Wissenschaft noch vor Rätsel stellt.
Der Exzellenzcluster PhoenixD stellt sich vor
Dem Exzellenzcluster PhoenixD (Photonics, Optics, and Engineering – Innovation Across Disciplines) gehören mehr als 150 Wissenschaftler:innen aus den Fachbereichen Physik, Maschinenbau, Chemie, Elektrotechnik, Informatik und Mathematik an. Gemeinsam forschen sie auf dem Gebiet der Optik und Photonik, einer Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts. Optische Glasfasern sind das Rückgrat des Internets und der Mobilfunknetze. Optische Sensoren und hochauflösende Kameras sind Voraussetzung für das autonome Fahren der Zukunft und Laser ersetzen in der Medizintechnik oft das Skalpell. PhoenixD lotet die Möglichkeiten der Digitalisierung für neuartige optische Systeme sowie ihrer Fertigung und Anwendung aus.
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